Tarte fine aux pommes 🍏

Französischer dünner Apfelkuchen 😋

Im Gegensatz zu einer klassischen Tarte mit Mürbeteig wird eine Tarte fine aus einem Blätterteig gemacht. Der Teig soll sehr dünn und karamellisiert sein.

Für den Blätterteig

Um Blätterteig selbst zu machen, braucht man Zeit (über zwei oder drei Tage zu planen, mit mehreren langen Ruhezeiten, 5 Tours). Für diejenigen, die Zeit und Lust haben, sind hier unten die Zutaten ; für die anderen könnt ihr natürlich auch einen fertigen Teig kaufen – achten Sie nur darauf, dass er mit Butter hergestellt war 😉

  • 125 g Wasser (Raumtemperatur)
  • 8 g Salz
  • 330 g Mehl (wenn möglich eine Mischung der Typen 405 und 550)
  • 100 g weiche Butter (fast geschmolzen)
  • 165 g kalte Butter (von sehr guter Qualität, enthält weniger Wasser)

In der Schüssel der Küchenmaschine das Salz im Wasser auflösen. Das Mehl und die weiche Butter hinzufügen und bei niedriger Geschwindigkeit kurz verrühren.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat von 20 x 20 cm grob von Hand verteilen, in Frischhaltefolie einwickeln. Mit dem Nudelholz kurz glätten.
Die kalte Butter auch in einem Quadrat von 20 x 20 cm schnell verteilen, beim Klopfen mit einem Nudelholz, in Frischhaltefolie einwickeln. Mit dem Nudelholz kurz glätten.
Alles mindestens 2 Stunden kalt stellen, idealerweise über Nacht.

Den Teig ausrollen, um ein Rechteck von 40 x 20 cm zu bekommen. Die kalte Butter in die Mitte legen. Un beide Seiten des Teigs über die Butter Kante an Kante darauf falten. Den Teig in Richtung der Mittelfalte ausrollen, um ein Rechteck von 60 x 40 cm zu erhalten. Für die erste Tour von unten und oben etwa ein Drittel des Blätterteiges zur Mitte überklappen. Dieses dreilagige Teigpäckchen nochmals ausrollen für eine zweite Tour. In Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Vorsicht: die Butter darf nicht schmelzen (kalte Arbeitsfläche / nicht zu warme Raumtemperatur). Ziel ist es, Schichten aus Butter und Teig herzustellen, ohne dass sich die beiden Elementen vermischen.

Zwei weiteren „Tours“ machen und nochmal mindestens 2 Stunden kaltstellen.

Eine weitere Tour (5.) machen und dann den Teig halbieren. Wir brauchen nur eine Hälfte für die Tarte, die andere Hälfte können sie im Kühlschrank 2 Tage behalten, sonst einfrieren.

Den Teig ausrollen (ca. 2-3 mm dick). Auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech legen. Mindestens 2 Stunden kalt stellen, idealerweise über Nacht.

Einen Teigkreis von etwa 25 cm Durchmesser ausschneiden. (Die Teigreste flach beiseitelegen.)

Unter die Äpfel…

Um die Tarte weicher zu machen, kann man ein bisschen Apfel-Kompott oder, was wir zu Hause gerne mögen, ein bisschen Mandelcreme, geben. Ihr habt die Wahl 🙂

Für die Mandelcreme: 25 g weiche Butter mit 25 g Zucker mischen, 1/2 Ei dazugeben und dann 25 g gemahlene Mandeln. Kalt stellen.

Dazu…

  • 20 g Butter
  • Zucker
  • 2 Äpfel

Butter schmelzen. Die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Ein mit Backpapier bedecktes Backblech vorbereiten. Mit einem Pinsel das Papier mit geschmolzener Butter bestreichen und mit Zucker bestreuen.

Den Teigkreis darauf legen und leicht drücken. Eine kleine Kante um den Kreis herumbilden. Die Mandelcreme verteilen und die Apfelscheiben schön darauf anrichten.

Mit geschmolzener Butter bestreichen und großzügig mit Zucker bestreuen.

45 Minuten backen.

Genießt es!

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